Das verborgene San'in

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Durch Mythen gefärbte schöne Küstenlandschaft~Durch den Daisen-Oki-Nationalpark und die Umgebung wandern~

Die Bezeichnung für das vorwiegend aus den Präfekturen Tottori und Shimane gebildete San’in-Gebiet bedeutet ursprünglichlicherweise "Nordseite der Berge",im Süden liegt das großartige Chugoku-Gebirge , während der Bereich im Norden an das schöne Japanische Meer grenzt. In der Mitte, an und im Japanischen Meer, befindet sich der Daisen-Oki-Nationalpark, der den Küstenbereich der Shimane-Halbinsel und die Oki-Inseln umfasst .

In der Umgebung kann man Tottori Sanddünen als größte Sanddünen Japans besichtigen und auf der 1,600 Jahre alten Iwami Tatamigaura Gesteinsschicht wandern sowie die wunderbare Aussicht des auf der Spitze einer Klippe erbauten Ebisu Schrein genießen.

Daisen-Oki-Nationalpark

Überblick

Geografische Beschaffenheit und Landschaft

Auf ihrer Ostseite hat die Shimane-Halbinsel eine Senkungsküste und auf ihrer Westseite eine Hebungsküste deren Küstenlandschaft durch charakteristische Felswände, Höhleneingänge und Höhlen gekennzeichnet ist. Der Begriff Oki-Inseln bezieht sich auf die Inselgruppen Dozen und Dogo sowie eine Gruppe zahlreicher kleiner Inseln, auf denen die Erosion durch die raue See des japanischen Meers abwechslungsreiche Küstenlinien mit Höhleneingängen und Höhlen geschaffen hat.

Über einen Zeitraum von 100.000 Jahren verwitterten die Felsen im Chugoku-Gebirge und haben aus dem vom Wind herangetragenen und an der Küste abgelagerten Sand in einem in nord-südlicher Richtung 2.4 km und ost-westlicher Richtung 16 km breiten Gebiet die Tottori Sanddünen als größte Dünen Japans gebildet.

Tiere, Pflanzen

Die Oki-Inseln sind als Lebensraum für die unter Algen einzige offiziell als Naturdenkmal anerkannte Kurokizuta (Caulerpa scalpelliformis) bekannt. Außerdem wachsen hier in den größten Algengründen Japans alle der sechs im Japanischen Meer vorkommenden Algen. Auf dem östlichen Vorgebirge vom Daimanji als höchsten Gipfel der Insel Dogo steht die als Naturdenkmal der Präfektur gekennzeichnete 800 Jahre alte mysteriöse japanische Zeder "Iwakura no Chichi Sugi". Im Landesinneren leben die endemische Oki Salamander (Hynobius okiensis) und an den Felsküsten der Shimane-Halbinsel sammeln sich Seevögel. Die Insel Fumishima vor Hinomisaki ist ein Brutplatz der Japanmöwen (Larus crassirostris).

Kultur

Die Oki-Inseln und Shimane-Halbinsel sind Schauplatz japanischer Mythen. Hier sind das Alltagsleben der Menschen, deren Erwerbstätigkeit und die Natur seit alters her eng miteinander verbunden. Insbesondere auf der Shimane-Halbinsel gibt es zahlreiche mit der Mythologie in Verbindung stehende historische Stätten wie zum Beispiel der Izumo Schrein, Hinomisaki Schrein oder das Kaka no Kugedo.

Außerdem wird auf den Oki-Inseln die Tradition des Ushitsuki genannten ältesten Stierkampfes in Japan gewahrt und überliefert.

Sehenswerte Orte

Daisen-Oki-Nationalpark

Kuniga Kaigan

Die repräsentative malerische Landschaft in Oki liegt bei Nishinoshima der Oki-Inseln. Hier kann man in einer durch Erosion durch das japanische Meer gebildeten Küstenlandschaft spazieren gehen. Insbesondere die 257 m hohe Matengai Klippe ist eine der höchsten Japans und die grandiose Landschaft kann von Ausflugsschiffen aus genossen werden.

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Chibuse Sekiheki

An der Westküste von Oki's Chiburishima gibt es eine zwischen 50 und 200 Meter hohe Felsenklippe, die gewöhnlich die "rote Wand" genannt wird. Kreuzfahrten zum Sonnenuntergang werden angeboten und die Spuren von Vulkanausbrüchen können besichtigt werden.

Kaka no Kukedo

Der Begriff Kukedo bezieht sich auf Höhlen. Die in der Nähe der Spitze der Kukedo no Hana am Meer gelegenen Höhlen werden neue Kukedo und die Höhlen auf der Festlandseite alte Kukedo genannt. Von April bis Oktober fahren Ausflugsschiffe, und man kann das Innere dieser Höhlen erkunden.

Hinomisaki

An der Westspitze der Shimane-Halbinsel am Japanischen Meer gelegen. Das gesamte umliegende Gebiet ist eine aufragende Steilküste. Neben dem mitreißenden Landschaftsbild der eindrucksvollen komplizierte Küstenlinie befinden sich hier auch der Izumo Hinomisaki Leuchtturm, der Hinomisaki Schrein und anderes mehr.

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Der Großschrein Izumo-Taisha

Dieser Schrein wird von zahlreichen Besuchern aus dem ganzen Land besucht und ist für den darin verehrten Gott der Eheschließung berühmt. Der Schrein hat die größte Shimenawa (geweihtes Strohseil) Japans. außerdem ist der Hauptschrein als Staatsschatz registriert. Die Welt der japanischen Legenden lässt sich auch heute noch spüren.

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Umgebung

location
Tottori Sanddünen

Hier kann man sich an den vom Wind in den Sand geblasenen Muster und den konkaven Vertiefungen der Landschaft erfreuen. Außerdem kann man auch auf Kamelen durch die Dünen reiten, Spaß an Aktivitäten wie Paraglider fliegen oder Sandboarding haben.

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Iwami Tatamigaura

In der für den Westen der Shimane Präfektur repräsentativen Stadt Hamada gelegen gibt es das Iwami Tatamigaura, wo der Meeresboden durch ein Erdbeben um etwa 30 cm angehoben wurde, so dass durch Wellen bedingte Erosion Knollen oder weitläufige Flächen geschaffen haben, die man hier als 1,600 Jahre alte Gesteinsschichten bewundern kann.

Ebisu Schrein

Am Kohama Strand der Stadt Masuda in der Shimane Präfektur steht der Ebisu Schrein auf dem Felsenriff Miyagajima. Der in den weißen Sandstrand übergehende Aufgang zum Schrein verschwindet während der Flut unter dem Wasser, so dass dieser auch der "Mont Saint-Michel" im San‘in genannt wird.

Standort

Aus Tokio, Kansai, Hiroshima/Osaka

Anfahrt und Transport vor Ort

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