Das verborgene San'in

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Die Berge vermitteln ein Gefühl vertrauter Geschichte und Natur~Durch den Daisen-Oki-Nationalpark und die Umgebung wandern~

Die Bezeichnung für das vorwiegend aus den Präfekturen Tottori und Shimane gebildete San’in-Gebiet bedeutet ursprünglichlicherweise "Nordseite der Berge", im Süden liegt das großartige Chugoku-Gebirge, während der Bereich im Norden an das schöne Japanische Meer grenzt. In der Mitte, in dem sich vom Berg Daisan bis hin zu den Bergen Hiruzen, Kenashiyama, Senjosan erstreckenden Gebirge liegt der Daisen-Oki-Nationalpark mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, die sich über die Gegenden Mitokusan und Sanbesan ausbreitet. 

In dieser Gegend gibt es auch die ehemals größte Silbermine Japans, die Iwami Ginzan, sowie die von Bergen umgebene, als “kleines Kyoto” bezeichnete Ortschaft Tsuwano. Orte, in denen man auch heute noch Natur und Geschichte hautnah erfahren kann.

Daisen-Oki-Nationalpark

Überblick

©Tottori Pref.

Geografische Beschaffenheit und Landschaft

Der höchste Berg im Chugoku Gebiet, der Daisen (Höhe 1729 m), ist ein Schichtvulkan, auf dem sich ein Lavadom gebildet hat. An den Gipfel schließen sich die steilen Nord- und Südhänge an, die eine wilde Gebirgslandschaft darbieten.
Der Sanbesan ist ebenfalls ein Lavadom in dessen Umgebung durch die vulkanischen Aktivitäten drei Seen entstanden sind.
Andererseits liegt Tsuwano in einem Becken in den Tälern des Chugoku-Gebirges und ist von verschiedenen Bergen wie dem Aonoyama umringt, so dass die Szenerie hier eher den Charakter eines Miniaturgarten hat.

©Tottori Pref.

Tiere, Pflanzen

In der Nähe des Gipfels vom Daisen breitet sich eine auch als außerordentliches Naturdenkmal bestimmte forstwirtschaftliche Monokultur Japanischer Eiben (Taxus cuspidata var. nana) aus und daneben finden sich Gebirgspflanzen wie Moosheiden (Phyllodoce nipponica), Scheinbeeren (Gaultheria adenothrix), Storchschnabel (Geranium shikokianum), Ehrenpreis (Veronicastrum japonicum var. australe ) und dergleichen. An den Berghängen breiten sich die größten Buchenwälder Westjapans aus und bieten Pflanzen wie dem japanischen Hundszahn und verschiedensten Tierarten wie zum Beispiel dem Gifu Schmetterling (Luehdorfia japonica)einen Lebensraum.
Die Gegend ist auch dadurch gekennzeichnet, dass man eine seltene, ausschließlich im Chugoku Gebiet vorkommende Art von Scheckenfalter (Melitaea protomedia) beobachten kann.

Kultur

Der Daisen wird seit alters her als ein Berg verehrt, auf dem Götter wohnen. Der Daisenji Tempel kann auf eine 1,300-jährige Geschichte zurückblicken und ist stets durch zahlreiche Tempelbesucher belebt. Der Pilgerweg (Daisen-Do) ist bis heute noch erhalten und darüber hinaus sind neben dem Daisen auch noch die gemeinsam als "Hoki Sanrei" bezeichneten Senjosan und Mitokusan Gegenstand der Bergverehrung.
Bis Heute erweckt Tsuwano weiterhin den Eindruck einer Burgstadt des feudalen Tsuwano Clans, und die "Sagimai" (Reihertanz) genannten Paraden durch die Stadt beim Gion-Fest im Frühsommer wurden als wichtiges immaterielles Volkskulturgut anerkannt .

Sehenswerte Orte

Daisen-Oki-Nationalpark

Berg Daisen

Der Berg Daisen ist das Symbol des Daisen-Oki-Nationalparks und ist mit einer Höhe von 1,729 m der höchste Vulkan im Chugoku Gebiet.
Seit alters her wird er als Berg der Götter verehrt, und es gibt dort nach wie vor historische Stätten, Schreine und Tempel. Während es im Sommer Routen zum Bergsteigen sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene gibt, kann man sich im Frühjahr am frischen Grün, im Herbst am bunten Herbstlaub erfreuen, im Winter Ski fahren und so die Gegend durch alle Jahreszeiten genießen.

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Mitokusan

Der gesamte Berg Mitokusan mit seine Höhe von 900 m fällt in das Tempelgebiet vom Sanbutsuji und umfasst mit Bergverehrung in Verbindung stehende Einrichtungen. Darunter ist besonders das in der Steilwand am Berghang errichtete Nationalschatz Nageiredo berühmt. Der Überlieferung zufolge soll der Gründer des Shugendo (Yamabushi-Sekte) das vollständige Gebäude dort hineingeworfen haben.

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Sanbesan

Im Caldera bilden die sechs Gipfel Osanbesan, Mesanbesan, Kosanbesan, Magosanbesan, Taiheizan und Hikageyama einen Ring um die Kammer im Zentrum. In der Umgebung vom Sanbesan gibt es die drei Seen Ukinunoike, Himenogaike und Muronouchiike. Außerdem hat man vom Gipfel aus eine herrliche Aussicht auf die Berge der Chugoku-Gebirge und das Japanische Meer.

Umgebung

Iwami Ginzan

Die Iwami Ginzan wurde im 16. Jahrhundert umfassend erschlossen und danach wurde hier in der größten Silbermine Japans über einen Zeitraum von 400 Jahren hinweg Silber abgebaut. Unter den ehemals zum Silberabbau verwendeten Querstollen ist der zu Anfang der Edo-Zeit erschlossene Ryugenji Mabu Stollen der einzige heute noch öffentlich zugängliche Abschnitt .

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Tsuwano

Als Burgstadt lässt der Ort Geschichte spüren, und Tsuwano wird auch "Klein-Kyoto" genannt. Der Taikodani Inari Schrein, der mit zu den fünf großen Inari zählt, wird von zahlreichen Besuchern aufgesucht. Außerdem wird der "Sagimai" im Yasaka Schrein als shintoistisches Ritual in Form klassischer Bühnenkunst als "einziger in Japan verbleibender Sagimai" auch in der Gegenwart noch weiter überliefert.

Standort

Aus Tokio, Kansai, Hiroshima/Osaka

Anfahrt und Transport vor Ort

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