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Kencho-ji-Tempel

"Tastes of JAPAN by ANA" ist ein Projekt, das zur regionalen Revitalisierung beiträgt, indem es den vielfältigen Charme Japans zusammen mit der Region verbreitet.

Kencho-ji ist der erste der fünf Großen Zen-Tempel von Kamakura und hatte eine Vorreiterrolle für ganz Japan inne

Der Kencho-ji-Tempel steht der Kencho-ji-Schule des Rinzai-Buddhismus vor. Sie wurde 1253 vom damaligen Regenten Tokiyori Hojo gegründet, der den chinesischen Hohepriester Rankei Doryu aus Nansong einlud, eines der ersten echten Zen-Klöster Japans zu eröffnen. Auf dem Gelände befindet sich eine Trainingshalle, in der Mönche immer noch einer strengen Ausbildung unterzogen werden.

Sanmon-Tor (Sangedatsu-mon)

Das riesige, 20 Meter hohe Tor wurde 1775 rekonstruiert und gilt als „wichtiges japanisches Kulturgut“. Das Sanmon-Tor (kurz für Sangedatsu-mon) wurde nach den drei (in Japan als „san“ bezeichneten) Toren auf dem Weg zur Erleuchtung benannt. Es soll den Geist der Besucher reinigen, die zur Anbetung in den Tempel kommen. Im Übrigen hat das Tor keine Tür und steht immer offen. Dies weist auf das tiefe Mitgefühl des Buddha hin, der nie jemanden abwies, der seine Hilfe suchte.

Buddha-Halle

Der Honzon (Objekt der Anbetung) des Kencho-ji-Tempels ist eine Statue des Jizo Bosatsu, die 1647 vom Zojo-ji-Tempel in Shiba (Tokio) hierher gebracht wurde, wo sie nun in einem Schrein aufbewahrt wird. Ursprünglich war die Halle das Mausoleum der Ehefrau des zweiten Shoguns der Edo-Zeit (1603-1868). Die Ausstattung ist der Frau eines Shoguns würdig. Der Innenraum ist schwarz gestrichen, und die Decke schmückt ein wunderschönes Gemälde. Außer dem Honzon sind auch noch mehrere andere Statuen in Schreinen untergebracht, zum Beispiel eine Garanjin-Statue, die als „wichtiges Kulturgut“ gilt, sowie Statuen des Shinpei Jizo und des Sentai Jizo. Das Gebäude selbst ist ebenfalls ein „wichtiges japanisches Kulturgut“.

Hansobo-Schrein

Das Gelände des Kencho-ji Tempels erstreckt sich über ein ganzes Tal. Weit hinten im rückwärtigen Bereich befindet sich der Hansobo, ein Schutzschrein mit einem Wächtergeist, der die Form eines mystischen Tengu-Kobolds hat. Wenn Sie die ca. 250 Steinstufen erklommen haben, sehen Sie den Schrein, den der Tempelmeister von Kencho-ji 1890 beim Hoko-ji-Tempel in der Präfektur Shizuoka bestellte. Der Zugang ist mit Statuen von Tengu gesäumt, der die Besucher willkommen heißt. Hansobo bietet darüber hinaus auch einen wunderbaren Blick auf die Stadt Kamakura, das Meer und sogar (bei klarem Wetter) auf den Fuji. Der Weg zum Schrein führt zu einem Wanderweg.

Standort

Name Kencho-ji-Tempel
Website (Auf Englisch) https://www.city.kamakura.kanagawa.jp/visitkamakura/en/places-to-go/temples/kenchoji.html
Adresse 8 Yamanouchi, Kamakura-shi, Kanagawa
Anfahrt Vom Bahnhof Kitakamakura der JR-Linie Yokosuka nehmen Sie den Enoden-Bus in Richtung Kamakura und steigen an der Bushaltestelle Kencho-ji aus
ca. 15 Gehminuten vom Bahnhof Kitakamakura der JR-Linie Yokosuka
Öffnungszeiten 8.30 bis 16.30 Uhr
Geschlossen Ganzjährig geöffnet
Anfragen Tel: 0467-22-0981
Preis Studenten, Oberschüler und Erwachsene: 500 Yen; Schüler der Mittelstufe und Grundschule: 200 Yen

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